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Reiterferien

Reiterferien für Kinder und Jugendliche

„Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.“ Seit ewigen Zeiten ist dieser Satz bekannt – vor allem Kinder wollen häufig, sind sie einmal „pferde-infiziert“, gar nicht mehr von den Tieren lassen.
Was liegt da näher als einen ganzen Urlaub auf dem Rücken eines Pferdes zu verbringen? Nun ja, zumindest fast den gesamten Urlaub, geübt wird neben Reiten nämlich auch Pferde- und Stallpflege, der richtige Umgang mit Sattel und Trense, das Führen eines Pferdes oder Longieren.

http://youtu.be/z3xUCw54hhM

Warum Reiterferien?

Förderung des Sozialverhaltens

Erwiesenermaßen ist Reiten in der Gruppe eine tolle Möglichkeit bereits in jungen Jahren soziales Verhalten zu fördern. Die Kinder lernen schnell Verantwortung für das Pferd zu übernehmen. Das Miteinander in der Gruppe mit anderen Kindern fördert zudem ihr Sozialverhalten und natürlich ebenfalls das Verantwortungsbewusstsein.
Körperlich verbessert sich bei fast allen Kindern durch Reiten die Motorik und die Koordination, auch der Gleichgewichtssinn wird auf dem Rücken eines Pferdes geschult. Das Sitzen auf einem Pferd erfordert den Einsatz aller Muskeln, die für eine gute Haltung notwendig sind – diese wird somit positiv beeinflusst.
Die Konzentrationsfähigkeit wird erheblich verbessert, denn während des Reitens muss man ganz beim Pferd sein – so lernen die Kinder, sich nur auf diese eine Sache zu konzentrieren.
Reiten erfordert Einfühlungsvermögen, Intuition und auch Fairness – dem Pferd, aber auch anderen Kindern gegenüber. Dies alles wird quasi von selbst gefördert.

Während einer Woche Reiterferien oder auch mehreren lernen Kinder folglich eine ganze Menge. Nicht zuletzt das eigene Selbstbewusstsein wird durch den Umgang mit Pferden erheblich gestärkt.

Weiterer positiver Nebeneffekt eines Reiterurlaubs – schnell werden neue Freundschaften geknüpft, denn das gemeinsame Interesse an den Pferden verbindet. Gute Reiterhöfe lassen während der Reiterferien neben dem engen Kontakt zu Menschen und Tieren auch immer Zeit für weitere Unternehmungen.

Hufe reinigen muss man auch während der Reiterferien lernen.

Nach dem Reiten müssen die Hufe gereinigt werden.

Reiten lernen – aber sicher

Reiterferien bieten Kindern ohne jegliche Vorkenntnisse die Möglichkeit erste Erfahrungen auf dem Pferderücken zu sammeln.

Longenunterricht

Viele Reitschulen arbeiten mit Anfängern an der Longe. Das bedeutet, dass die Reitlehrer in der Mitte des Reitplatzes stehen und das Pferd an einer langen Leine (häufig ca. acht Meter lang), der Longe, um sich herum im Kreis laufen lassen. Mithilfe einer Gerte geben sie dem Pferd Anweisungen, was es tun soll. Die Kinder können sich dabei zunächst nur auf das Sitzen konzentrieren und spüren, wie es sich auf einem Pferd anfühlt, während der Reitlehrer Tempo und Richtung vorgibt. Sie reiten zuerst ohne Zügel und Steigbügel und führen gymnastische Übungen durch, um ihr Gleichgewicht in allen Gangarten zu finden. Als nächstes kommen Steigbügel dazu, danach dann die Zügel. Die Kinder lernen dann ihre Hände ruhig zu halten.

Nachteil des Longenunterrichts kann allerdings sein, dass die Kinder, da sie in der Regel nur im Kreis geritten sind, beim plötzlichen Übergang zum freien Reiten die Richtungswechsel oder das Geradeausreiten als ungewohnt empfinden.

Reiten in der Abteilung

Nach dem Longenunterricht folgt das so genannte Reiten in der Abteilung. Die Abteilung ist eine Gruppe von Reitern, die alle hintereinander reiten. Sie versuchen einen Abstand von einer Pferdelänge zwischen den Pferden zu halten. Der Reitlehrer gibt Kommandos, was die Reitschüler als nächstes tun sollen.
Beim Reiten in der Abteilung können die Kinder das erste Mal zeigen, ob sie ihr Pferd oder Pony schon alleine lenken können.
Sind die Reiterferien nur eine Woche lang und die Gruppe hat viele Anfänger, kann es passieren, dass es nicht zum Reiten in der Abteilung kommt. Normalerweise braucht es einfach Zeit und Geduld, bis man für diese Art des Unterrichts bereit ist.

Reiten in der Abteilung macht richtig Spaß in den Reiterferien.

Jetzt geht es richtig los – Reiten in der Abteilung.

Ausritte

Der nächste Schritt sind Ausritte. Bevor es soweit ist, muss viel gearbeitet werden. Letztendlich entscheidet immer der Reitlehrer, ob und welche Kinder für einen Ausritt bereit sind. Die Sicherheit für Kinder und Pferde hat stets Vorrang. Reitet man in der freien Natur, können unvorhergesehene Dinge passieren. Vögel fliegen auf, Katzen huschen durch das Gras und ungewohnte Geräusche treten auf. Natürlich gibt es unzählige Pferde, die in solchen Situationen völlig gelassen bleiben, man muss jedoch immer damit rechnen, dass sie es nicht tun. Damit ein Kind das Pferd dann halten kann, muss es schon sehr sicher reiten können.

Theorie

Gute Reiterfeien sollten den Teilnehmern nicht nur die Praxis des Reitens vermitteln, sondern auch theoretische Teile behandeln. Reiterregeln für das Reiten in der Halle und in der Natur sollten genauso zum Theorieunterricht gehören wie Fakten zu Pferden. Angefangen beim Pferd als Flucht- und Herdentier, über die Farben, Zeichnungen und Besonderheiten der Tiere hin zur gesunden Ernährung, der richtigen Reit- und Putzausrüstung und natürlich der richtigen Ausrüstung für den Reiter sollten alle Punkte in Ruhe durchgenommen werden.
Ebenso sollten die Stall- und Pferdepflege, das Auf- und Abzäunen sowie Satteln geduldig geübt werden.

In den Reiterferien werden Kinder schnell mit Pferden vertraut.

Pferde sind neugierig und immer gerne dabei.

Für wen sind Reiterferien geeignet?

Mädels und Jungs?

Geeignet sind Reiterferien für Kinder ab dem Schulalter, nach oben sind dem Alter keine Grenzen gesetzt. Mädchen und Jungen fühlen sich neben den meist sanften Riesen gleichermaßen wohl. Dennoch sind es heutzutage meistens die Mädchen, die man auf Reiterhöfen findet. Der Reitsport allerdings galt lange als klassische Männerdomäne.
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) stellt fest, dass die Anzahl der männlichen Mitglieder schrumpft. Der Anteil der Frauen und Mädchen hingegen hat sich verdoppelt. Reitställe, in denen viele Mädchen und nur wenige Jungen mit Hingabe Pferde putzen, striegeln und liebkosen sind die Regel. Auch in den meisten Reiterferien stellen die Mädels die Mehrheit, aber Jungs sind immer noch dabei. Und die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat sich auf die Fahnen geschrieben, den Männeranteil zu erhöhen.

Reiterferien für Kleine und Große?

Viele Kinder wollen oft schon früh reiten. Streicheln oder Putzen im Alter von drei oder vier Jahren lässt häufig erste Kontakte zu Pferden und Reitlehrern entstehen.

Reiten lernen setzt jedoch voraus, dass ein Kind in der Lage ist, den Anweisungen eines Reitlehrers zu folgen. Die Kinder sollten bereits eine gewisse Konzentrationsfähigkeit haben, außerdem müssen sie bereits ein wenig Einfühlungsvermögen besitzen.

Reiterferien beinhalten in der Regel auch die Übernachtungen auf Reiterhöfen oder zumindest eine ganztägige Anwesenheit auf den Reiterhöfen. Aufgrund der oft noch sehr engen Bindung kleinerer Kinder zu den Eltern werden Reiterferien, die mehrere Tage dauern, daher erst für Schulkinder empfohlen.

Worauf sollte man bei der Buchung von Reiterferien achten?

Anfänger oder Fortgeschrittene

Zunächst ist es wichtig abzuklären, ob Vorkenntnisse der Kinder erforderlich sind. Unter Berücksichtigung dieser Bedingungen sollte man den richtigen Ort für das eigene Kind finden, denn ein Anfängerkind kann in einer Gruppe Fortgeschrittener keine zufriedenstellenden Reiterferien erleben.
Im optimalen Fall bieten die Veranstalter Reiterferien für Anfänger und Fortgeschrittene an und teilen die Kinder zu Beginn des Urlaubs in passende Gruppen je nach Können ein.

In den Reiterferien sitzen die Teilnehmer anfangs auf geführten Pferden.

Bei den ersten „Ausritten“ werden die Pferde noch geführt.

Zertifizierte Lehrer, ausgebildete Pferde

Weiterhin sollte man unbedingt darauf achten, dass die Reiterferien mit qualifizierten Reitlehrern und Betreuern in einem erfahrenen Reitstall stattfinden. Die Reitlehrer sollten von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht (FN) geprüft sein und auch bei den Reitpferden in den Ställen sollte es sich um gut ausgebildete Schulpferde handeln. Eine zusätzliche pädagogische Ausbildung der Reitlehrer kann ebenfalls nie schaden, schließlich unterrichten sie Kinder.
Wenn es die räumliche Nähe erlaubt, kann man eventuell vorher schon mal einen Blick in den Reitstall werfen, um sich ein Bild von diesen Kriterien zu machen.

Pferdehaltung

Ein wichtiges Kriterium ist die Haltung der Tiere. Bei der Buchung von Reiterferien oder bei der Besichtigung sollte man unbedingt erfragen, ob die Pferde des Hofes nur in ihren Boxen stehen oder ob sie regelmäßig Freigang auf der Weide haben.
Pferde, die regelmäßig frei laufen können und vor allem ihre Kräfte mit den Artgenossen im freien Auslauf messen können, sind normalerweise sehr viel ruhiger und ausgeglichener. Auch Pferde haben, genau wie Menschen, manchmal untereinander Querelen. Mal abgesehen davon, dass reine Boxenhaltung für die Tiere Quälerei ist, haben solche Pferde dann nie die Chance diese Querelen untereinander auszuleben und sind dementsprechend während der Reitstunden unruhig. Dies kann zu gefährlichen Situationen für die Kinder und Tiere führen.
Der Gesamtzustand der Tiere, wirken sie vital und gesund, ist ein weiteres Qualitätskriterium für den Reiterhof.
Auch der Hof und die Sauberkeit der Boxen und Gänge sowie der Außenanlagen sollte natürlich einen ordentlichen Gesamteindruck machen.

Versicherungen

Man sollte bei der Buchung von Reiterferien keine Scheu haben, nach einzelnen Versicherungen des Reitstalls zu fragen.

Betriebshaftpflichtversicherung

Diese Versicherung ist Pflicht für jeden Reitstall und sichert den Eigentümer oder Pächter vor Ansprüchen Dritter ab. Sie deckt Personen, Sach- und Umweltschäden ab.

Schulpferdeversicherung

Jeder Reiterhof sollte unbedingt eine Schulpferdeversicherung haben und außerdem pro Reitstunde eine gewisse Anzahl an Pferden gleichzeitig versichert haben. Kommt es während des Unterrichts zu Unfällen und der Reitstall hat diese Versicherung nicht (oder hat zu wenige Pferde pro Stunde versichert), zahlt keine Versicherung Schadens- oder Schmerzensgeld.

Reitlehrerversicherung

Wichtig ist zusätzlich auch eine Versicherung der Reitlehrer, damit Unfälle, die erwiesenermaßen aufgrund falscher Anweisungen der Reitlehrer passiert sind, abgesichert sind.

Theorie und Praxis

Der Reitstall sollte in jedem Fall eine gute Mischung aus Theorie und Praxis anbieten. Einfach nur auf das Pferd steigen und losreiten ist in keinem Fall ausreichend. Pferdepflege und Stallarbeit. Auf- und Abzäunen, Satteln, Führen zur Koppel sowie Füttern und vieles mehr sollten immer geübt werden. Und das entäppeln der Koppel hat noch keinem angehenden Reiter geschadet.

In den Reitferien wird gerne mit dem Pferd gekuschelt.

Stolze Reiterinnen mit „ihrem“ Pferd.

Fall- und Notfalltraining

Ebenfalls eine Nachfrage wert ist es, ob der Reitstall Fall- und Notfalltraining anbietet.
Falltraining ist immer zu empfehlen, damit die Kinder im Falle eines Abwurfs wissen, wie sie sich möglichst geschickt ab- und einrollen, um nicht verletzt zu werden. So können schwerwiegende Verletzungen verhindert werden.
Außerdem sollte immer besprochen und geprobt werden, was im Falle eines Notfalls (Pferd geht durch, Pferd steigt oder bockt, Feuer bricht aus, Pferd reißt aus etc.) zu tun ist. Die Kinder bekommen dadurch Sicherheit im Umgang mit den Tieren.

Reitabzeichen

Für Kinder, die bereits reiten können, gibt es einige Reitställe, die zum Ende der Reiterferien Reitabzeichenprüfungen anbieten. Sollte das Kind also den Wunsch haben, sein reiterliches Können zu verbessern und die Reiterferien mit einem Reitabzeichen zu krönen, sollte man gezielt nach Reiterhöfen suchen, die diese Prüfungen anbieten.

Länge der Reiterferien

Man mag sich fragen, wie lange die ersten Reiterferien dauern sollten, um Kindern einen guten Eindruck dieser Sportart zu vermitteln.
Wie oben beschrieben, ist Reiten lernen keine einfache Angelegenheit. Es braucht ein Zeit, um den teilnehmenden Kindern Sicherheit im Umgang mit diesen beeindruckenden Tieren zu vermitteln. Daher ist eine Woche Reiterfeien sicherlich nicht zu lang, werden all die oben genannten Punkte, was außer dem Reiten noch Bestandteil der Ferien sein sollte, beachtet. Nach einer Woche haben Anfänger die ersten nachhaltigen Erfahrungen mit Pferden gemacht und können sich entscheiden, ob sie weitermachen wollen. In weiteren Reitferien oder mit regelmäßigem Unterricht zu Hause. Und Fortgeschrittene hatten eine intensive Zeit um ihre Kenntnisse und Fertigkeiten auszubauen.

In den Reiterferien macht Gruppe von Reitern Pause nach dem Reitunterricht.

Die Pause nach dem Reitunterricht tut gut.

Andere Aktivitäten

Viele Anbieter von Reiterferien beschränken sich inzwischen nicht mehr nur auf das Reiten lernen während der Zeit auf dem Reiterhof. Um den Kindern ein wenig Abwechslung zu bieten, werden auch viele andere Aktivitäten angeboten. Häufig kann man nebenbei schwimmen gehen, Workshops zu verschiedenen Themen besuchen, Ausflüge in die nähere Umgebung machen oder einfach gemeinsam mit den anderen Teilnehmern Zeit verbringen und sich besser kennen lernen.
Ein bisschen Ablenkung vom Pferd ist manchmal sogar ganz gut, um den Spaß an der Sache nicht zu verlieren. Und man sollte nicht vergessen, dass Reiten ein sehr anstrengender Sport sein kann. Davon kann jeder ein Lied singen, der nach einer Stunde auf dem Pferd sich am nächsten Tag vor Muskelkater kaum noch bewegen konnte. Insbesondere Anfängern sind daher Reiterferien mit nicht zu vielen Reitstunden empfohlen.

Wie findet man einen guten und geeigneten Reiterhof?

Welchen Standard Reitställe bieten sollten, erfährt man unter anderem auf der Homepage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), den Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht. Ein geprüfter FN-Stall zeigt, dass er die Richtlinien des Verbandes bezüglich Haltung der Pferde und Ausbildung junger Reiter einhält. Die Aktualität des Zertifikats ist nicht unwichtig, denn es ist eine Sache, das Siegel zu erwerben und eine andere, dann auch den bestätigten Standard aufrecht zu erhalten.

Hilfreich können sicherlich auch Erfahrungsberichte und Bewertungen von Reitern sein, die den Reiterhof bereits besucht haben. Man sollte allerdings vorsichtig sein, wenn man auf Bewertungsportalen landet, wo jeder seine Meinung schreiben kann. Dort tummeln sich häufig Menschen, die bewerten, ohne jemals vor Rot gewesen zu sein.
Qualifiziertere Bewertungen von aktuellen und ehemaligen Teilnehmern findet man zum Beispiel unter Ekomi.de. Dort sind nur angemeldete Kunden der jeweiligen Einrichtung zugelassen, die einen Eindruck vermitteln können, ob man es mit einem seriösen Stall zu tun hat.

Welche Kleidung braucht das Kind für Reiterferien?

Reithelm

Wichtigstes Utensil für die ersten Reitversuche ist der Reithelm. Er muss gut sitzen,
sturzsicher und splitterfest sein. Die extrem stoßfeste Helmschale sorgt für hohe Sicherheit und guten Schutz. Es gibt heutzutage 3- oder 4-Punkt-Beriemungen, die den Helm sicher am Kopf halten. Reithelme müssen die europäische Sicherheitsnorm 1384 erfüllen.

Muss man für Reiterferien gleich einen Helm kaufen?

Wenn das Kind Anfänger ist und erst mal „schnuppern“ will, kann man zunächst auch einen Helm leihen.
Steht fest, dass die kommenden Jahre auf dem Rücken der Pferde verbracht werden, sollte man unbedingt einen gut sitzenden, neuen Helm kaufen und keine gebrauchten Helme mehr nutzen. Diese könnten durch einen Sturz des Vorbesitzers unbemerkt beschädigt sein und im Fall eines erneuten Unfalls nicht optimal schützen.
Gute Helme kann man ab ca. 25 Euro kaufen.

In den Reiterferien ist der Ausritt in der Gruppe einer der Höhepunkte.

Ausritt in der Gruppe. Bei Anfängern werden die Pferde geführt.

Kann das Kind mit seinem Fahrradhelm „schnuppern“?

An dieser Stelle ein klares „Nein“.
Beide Helmarten werden unterschiedlichen Belastungstests unterzogen und erfüllen die Sicherheitskriterien nur für die jeweilige Sportart. Stürze vom Pferd geschehen meist aus weitaus größerer Höhe als beim Fahrradfahren. Die Ansprüche an die Dämpfung und an die Stabilität der Beriemung spielen somit beim Reithelm eine große Rolle.
Reithelme bestehen aus einer zusätzlich abgepolsterten Polystyrol-Innenschale und einer härteren Plastik-Außenschale. Fahrradhelme bestehen aus einer Hartschaum- und eine dünnen Folienschale.
Fahrradhelme erfüllen die europäische Sicherheitsnorm 1078 und reichen zum Reiten nicht aus.
Auch versicherungstechnisch ist das Tragen eines Fahrradhelmes bzw. eines nicht für den Reitsport ausgelegten Helmes problematisch. Kommt es zu einem Unfall, könnten die Versicherungen angeben, dass der Kopfschutz nicht ausreichend war, so dass der Schadensersatz geringer ausfallen könnte.

Reitstiefel – Schuhe

Schon bei den Anfängern gibt es eine Grundregel die richtigen Schuhe betreffend: ans Pferd nur mit festem Schuhwerk.
Sandalen oder andere offene Schuhe sollten auf keinen Fall getragen werden. Geht es während der Reiterferien zunächst darum, zu schauen, ob das Reiten Spaß macht und wirklich die richtige Sportart ist, sind feste Schuhe mit Absatz ausreichend. Der Absatz soll verhindern, dass der Fuß durch den Steigbügel rutscht.
Später, wenn die Kinder schon besser reiten können, ist der Nachteil an Schuhen gegenüber Stiefeln, dass die Schnürsenkel oder auch vorhandene Schnallen bei einem Sturz leicht zum Hängen bleiben im Steigbügel führen können.

Reitstiefel

Möchte das Kind dem Sport nun nach den Reiterferien wirklich treu bleiben, lohnt sich die Anschaffung günstiger Reit-Gummistiefel. Diese haben einen höheren Schaft und einen reitgerechteren Absatz als die üblichen Matsch-Gummistiefel. Später kann man auch auf Lederstiefel umsteigen. Sie sind fußsympathischer und bieten bessere Einwirkung beim Reiten.

„Chaps“

Eine weitere Alternative zu Stiefeln können auch feste Schuhe mit so genannten „Chaps“ sein. Dies sind elastische Stiefelschäfte aus Leder- oder Kunstleder, die mit einem Reißverschluss am Unterschenkel geschlossen werden. In der Regel bieten sie sicheren Halt und die Schnürsenkel werden durch sie verdeckt. Nach dem Reiten kann man sie schnell abnehmen, was gerade im Sommer bei warmem Wetter oft angenehm ist.
Kosten: Gummistiefel ab 15 Euro, Lederstiefel ab 100 Euro, gebrauchte (Gummi-) Stiefel: ab 5 Euro, Mini-Chaps ab 20 Euro

Sicherheitsweste

Im Falle eines Sturzes schützen diese Spezialwesten den Brutkorb, Rücken und oft auch den Nacken des Kindes. Zu Beginn braucht das Kind sie eventuell noch nicht, aber spätestens bei Ausritten oder Springstunden sollte sie getragen werden. Die Weite der Weste sollte in jedem Fall regulierbar sein, damit unterschiedlich dicke Kleidung darunter getragen werden kann. Meistens haben die Westen an den Schultern und auch an den Seiten Klettbänder zur Feinabstimmung von Länge und Weite. Die Länge der Weste spielt keine unerhebliche Rolle: Sie sollte so lang sein, um auch im Lendenwirbelbereich ausreichen zu schützen, aber nicht zu lang, damit sie beim Reiten am Sattel hinten nicht hoch steht. Auch die Sicherheitswesten sollten DIN-zertifiziert sein.
Ähnlich wie bei den Helmen sollte man die Westen nicht gebraucht kaufen, da man nicht weiß, ob bei einer gebrauchten Weste eventuell Stürze schon zu Faserrissen im Material geführt haben. Westen bekommt man ab ca. 70,- Euro.
Ein Gespräch mit dem Reitlehrer kann klären, ob und wann sinnvollerweise eine Sicherheitsweste angeschafft werden sollte und ob sie für die Reiterferien benötigt wird.

In den Reitferien teilen sich zwei Teilnehmern häufig ein Pferd.

Im Unterricht teilen sich zwei Reiter häufig ein Pferd.

Hosen

Die Kinder sollten stets mit langen Hosen reiten, damit sie durch den Sattel keine Scheuerstellen an den Beinen bekommen.
Reithosen sind sicherlich kein Muss, aber auch an dieser Stelle gilt die Regel: Entscheidet das Kind sich ein richtiger Reiter zu werden, sollte man über die Anschaffung einer ordentlichen Reithose durchaus nachdenken. Sie unterstützen den Reiter bei einem sicheren und festen Sitz. Hoher Tragekomfort spielt für Kinderreithosen eine wichtige Rolle, daher sollte die Hose aus elastischen Materialien bestehen. Ein hoher Baumwollanteil macht das Tragen im Sommer an wärmeren Tagen angenehm. Eine Reithose sollte eng anliegen, damit keine Falten entstehen, die zu Scheuerstellen führen können, und dennoch maximale Bewegungsfreiheit bieten.
Hosen bekommt man je nach Ausführung ab 20 Euro.

Oberbekleidung

Zu Beginn der Reiterferien, wenn die Kinder oft noch nur im Schritt gehen, frieren sie schnell und sollten wärmer gekleidet werden. Später, wenn die Kinder während der Reitstunden schon richtig ins Schwitzen kommen können, sollte auf gut durchlässige und atmungsaktive Kleidung geachtet werden. Statt einer warmen Jacke leisten ein warmer Pulli mit einer Weste oft gute Dienste.
Bei der Oberbekleidung kann von allen Reitkleidungsstücken am besten improvisiert werden. Teure Reitjacken o.ä. müssen in der Regel nicht gleich sein.

Natürlich können auch beim Reiten noch viele andere Ausrüstungsteile wichtig werden. Die oben genannte Auflistung gibt einen Eindruck, auf welche Stücke man in gar keinem Fall verzichten sollte, während andere zumindest zu Beginn verzichtbar sind. Grundsätzlich sollte man immer die Fachleute des Reiterhofs fragen, was für die Reiterferien sinnvoll ist und was nicht.

Mögliche Ausrüstung für die Reiterferien, nach Wichtigkeit sortiert

  • Reithelm, KEIN Fahrradhelm!
  • Feste Schuhe, mit kleinem Absatz, wenig Profil
  • Sicherheitsweste
  • Reithose
  • Atmungsaktive Oberbekleidung je nach Jahreszeit
  • Weitere Ausrüstungsstücke z.B. Reithandschuhe u.a.
In den Reitferien hält Reiterin die Hand zum Viktoryzeichen.

Reiten ist cool!

Welche Pferde gibt es auf Reiterhöfen?

Es gibt ca. 200 Pferderassen auf der ganzen Welt. Welche davon besonders zum Reiten lernen oder für Kinder geeignet sind, lässt sich pauschal zunächst gar nicht sagen.

Größe

Zum einen spielt natürlich die Größe eines Pferdes bzw. der Rasse eine gewisse Rolle, denn ein Anfängerkind wird sich sicherlich auf einem kleineren Pferd wohler fühlen als zum Beispiel auf einem Shire Horse. Diese gilt als die größte Pferderasse der Welt mit einer durchschnittlichen Widerristhöhe von 1,78 m.
Der Widerrist ist der etwas erhöhte Übergang vom Rücken zum Hals beim Pferd. An ihm wird die Größe des Tieres festgelegt, denn beim Senken des Kopfes ist er der höchste Punkt des Körpers. Bei der Größe der Tiere spricht man dann auch vom Stockmaß. Das größte bei Pferden bisher gemessene Stockmaß waren 2,19 m bei einem Shire Horse.
Die Unterscheidung zwischen Pony und Pferd basiert ebenfalls auf der Größe. Alle Tiere mit einem Stockmaß bis 1,48 m gelten in Deutschland als Ponys.
Es gibt über 60 Ponyrassen. Mini-Shettys oder Miniatur Horses sind mit einem Stockmaß zwischen 65 cm und 85 cm die Kleinsten unter ihnen. Eine Ausnahme bilden die Falabellas, eine argentinische Miniaturpony-Rasse, die aufgrund ihrer geringen Größe jedoch nicht geritten werden können. Das Kleinste unter ihnen wurde mit einem Stockmaß von gerade mal 30 cm gemessen.
Shetland-Ponys für die Jüngsten, aber auch andere Ponyrassen werden häufig auf Reiterhöfen für Reiterferien mit Kindern eingesetzt.
Alle Tiere, die ein Stockmaß größer als 1,48 m haben, sind Pferde.

Temperament

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Auswahl der Tiere ist ihr Temperament. Generell gelten Kaltblüter, aber auch Rassen wie Isländer, Haflinger oder Norweger als ruhigere Tiere, die häufig sehr sanftmütig sind.
Die Pferdewelt unterscheidet zwischen Kaltblütern, Warmblütern und Vollblütern. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Eigenschaften und das Temperament der Tiere, nicht auf deren Körpertemperatur.

Kaltblüter

Es gibt 36 Kaltblutrassen auf der Welt. Kaltblüter sind sehr schwer und groß und haben ein ruhiges Temperament.

Warmblüter

Mit über 100 Rassen sind die Warmblüter die Größte unter den
drei Typgruppen. Sie stehen zwischen den Kalt- und den Vollblütern,
sind mittelgroß, aber sehr viel leichter gebaut als die Kaltblüter. Sie sind sehr beweglich, aber weitaus weniger temperamentvoll als die Vollblüter.

Vollblüter

Vollblüter sind sehr schlanke und schnelle Pferde, die als äußerst lebhaft gelten. Sie sind sehr feingliedrig mit schönen Köpfen. Sie gehen auf die Araberpferde zurück und werden häufig im Rennbereich eingesetzt. Man unterscheidet zwischen arabischen und englischen Vollblütern.

Vollblüter wird man auf Reiterhöfen zum Einsatz bei Kindern selten finden. Die meisten Höfe arbeiten mit erfahrenen Schulponys und –pferden, die gut ausgebildet wurden und die Kinder sicher und zuverlässig tragen können.

Gangarten der Pferde

Gute ausgebildete Reitschulpferde gehen die drei bekannten Gangarten Schritt, Tab und Galopp sehr sauber. Sie werden außerdem regelmäßig von erfahrenen Reitern „korrekturgeritten“, das bedeutet, dass der Reiter darauf achtet, dass das Pferd oder Pony gut auch auf die sanftesten Hilfen reagiert.
Gibt es währen der Reiterferien Isländer-Pony auf dem Reiterhof der Wahl, dann haben die Kinder das Glück, auch Pass und Tölt erlernen zu können. Diese zwei Gangarten, die ähnlich schnell wie Trab sind, werden nur von wenigen Pferdearten beherrscht. Die Isländer sind Meister darin.

Einige Jungs sind in den Reiterferien fast immer dabei.

Nicht nur für Mädchen!

Welche Reitarten gibt, was wird unterrichtet?

Beginnen Kinder zu reiten, werden sie normalerweise nur klassisch unterrichtet. Sie erlernen, währen der Gangarten Schritt, Trab und Galopp sicher im Sattel zu sitzen.
Dennoch sollen in diesem Kapitel auch andere Reitarten vorgestellt werden, schließlich kann es jederzeit passieren, dass ein Kind der Sportart treu bleibt und auch diese Arten erlernen möchte.

Klassisches Reiten

Das klassische Reiten, das die meisten Menschen vor Augen haben, wird auch „Englisches Reiten“ genannt. In der Regel heißt das, die Gangarten Schritt, Trab und Galopp werden auf einem Sattel geritten, der dem Reiter die Möglichkeit gibt, direkt auf das Pferd einzuwirken.
Man unterscheidet dann noch in Dressurreiten, Springen und Vielseitigkeitsreiten.

Dressur

Grundsätzlich ist das Dressurreiten der Grundstock für alle anderen Reitdisziplinen. Die Dressur eines Pferdes ist die Aus- und Weiterbildung des Tieres. Es lernt auf die Hilfen des Reiters zu reagieren und in allen Gangarten gerade zu laufen. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsstufen der Dressur, in Deutschland folgt auf E – Einsteiger das A – Anfänger bis zu S – Schwer. Jedes Schulpferd sollte eigentlich die Anforderungen einer A-Dressur erfüllen können.
Sowohl Reiter als auch Pferd müssen allerdings sehr viel Erfahrung haben, um im Dressurreiten an Wettbewerben teilnehmen zu können.

Springen

Fortgeschrittene Reiter können mit ihrem Pferd springen. Sie überwinden gemeinsam Hindernisse, was von beiden höchste Konzentration erfordert. Der Reiter braucht Geschicklichkeit, das Pferd sicher zu lenken, er muss die Balance halten und außerdem Rhythmusgefühl haben, um dem Pferd zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Hilfen zu geben.
Kinder beginnen meist mit sehr niedrigen Hindernissen in der Halle. Sitzen sie sicher im Sattel, kann das Springen gesteigert werden. Bei sicher reitenden Kindern ist es häufig ein großer Spaß, bei Ausritten über kleine Hindernisse wie Baumstämme o.ä. zu springen.

Vielseitigkeit

Vielseitigkeitsreiten bedeutet eigentlich eine Mischung aus Dressur, Springen und Geländereiten im Wettbewerb. Früher wurde es Military-Reiten genannt, da es ursprünglich aus dem militärischen Bereich stammt. Diese Wettbewerbe sind sehr anstrengend und Pferde und Reiter brauchen viel Ausdauer und Kraft.

Westernreiten

Das Westernreiten wurde von amerikanischen Cowboys übernommen, die mit dieser Art des Reitens ihre Viehherden durch das Land und zusammentrieben.
Man verwendet beim Westernreiten einen bequemeren Sattel und das Pferd führt viele Dinge selbständig ohne Hilfen des Reiters durch.
Typisch für das Westernreiten ist außerdem die einhändige Zügelführung. Cowboys brauchen oft eine Hand für ihr Lasso, so dass sie die Zügel nur mit der anderen Hand halten. Diese Technik wird auch beim modernen Westernreiten eingesetzt.

Dressur (Reining)

Reining ist die Dressur des Westernreitens. Es wird im Galopp geritten und Pferd und Reiter führen schnelle Tempowechsel durch. Außerdem gibt es viele Drehungen, Stopps und das Rückwärtsrichten des Pferdes, das auch in der klassischen Dressur vorkommt.

Reiter holen Pferde von der Koppel in den Reitferien.

Vor dem Unterricht werden die Pferde von der Koppel geholt.

Reiterferien in der Stadt

In Städten und Großstädten gibt es viele Möglichkeiten, sich auf dem Rücken der Tiere zu vergnügen und gemeinsam mit Gleichgesinnten Reiterferien zu verbringen. Reiterhöfe in allen Himmelsrichtungen und für Vorkenntnisse jeder Art sind in der gesamten Stadt und ihrer Umgebung verteilt.

Bei Reiterferien in einer großen Stadt sollte man im Vorfeld darauf achten, wo genau die Reiterhöfe liegen. Gibt es dort ausreichend Grünflächen in der Nähe, so dass zum Ende der Ferien eventuell auch Ausritte durchgeführt werden können? Müssen große Straßen überquert werden, um diese Grün- oder Waldflächen zu erreichen? Wie werden die Kinder auf diese Situationen vorbereitet?

Veranstalter für Reiterferien

Es gibt eine Vielzahl von Angeboten für Reiterferien, von Reiställen, Bauernhöfen, Vereinen uvm.

Oskar lernt Englisch verbindet Reiterferien mit Englischunterricht. Die Reiterferien richten sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 6-15 Jahren und werden mit und ohne Übernachtung angeboten. In den ReitCamps verbringen die Kinder ihre Ferien mit Pferden und verbessern wie nebenbei ihr Englisch. Denn die Reiterferien von Oskar lernt Englisch finden zum größten Teil auf Englisch statt. Muttersprachliche Betreuer bringen den Kindern fast wie nebenbei ihre Sprache bei, während sie viel Zeit mit den Tieren verbringen. Lediglich der Reitunterricht findet auf Deutsch statt. Aus Sicherheitsgründen, damit alles richtig verstanden wird.

Die Reit-DayCamps, Reiterferien ohne Übernachtung,von Oskar lernt Englisch sind Reiterferien, die sich auch für jüngere Schulkinder sehr gut eignen, da die Teilnehmer nicht vor Ort übernachten.Sie werden jeden Tag morgens von ihren Eltern zu den Reiterhöfen gebracht und abends wieder abgeholt. Der perfekte Einstieg also für die ersten Ferien ohne Eltern. Weder Englisch- noch Reitkenntnisse werden vorausgesetzt, alle DayCamps sind für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Alle Lehrer und Betreuer stehen während des gesamten SprachCamps ständig als Ansprechpartner für alle Belange zur Verfügung, so dass die Kinder wohlbehütet ihre ersten Sprach- und Reiterferien verbringen können.

Diese Reiterferien eignen sich für Kinder, die Englisch und reiten lernen wollen und für Kinder, die bereits vorhandene Englischkenntnisse aus der Schule festigen und ihren Sprachschatz erweitern wollen.

Angeboten werden Reit-DayCamps zur Zeit nur in Berlin, im

Grunewald im  Reit DayCamp Eichkamp und in
Lübars im Reit DayCamp Lübars.

In den Reitferien wurde Pferd für den Reitunterricht fertig gemacht.

Das Pferd ist aufgezäumt und gesattelt, bereit zum Reitunterricht.

Reiterferien auf dem Land

Reiterferien auf dem Land klingt nach dem absoluten Traum für jedes pferdeverliebte Kind. Umgeben von herrlichen Wiesen und Wäldern lässt es sich gleich doppelt gut Reiten lernen. Und wenn Seen, Flüsse oder sogar das Meer nicht weit entfernt sind, kann man auch dort einen Ausflug hin wagen.
Sicherheitsaspekte wie die Nähe großer Straßen o.ä. fallen bei Reiterferien auf dem Land eventuell weniger ins Gewicht. Dennoch sollte man auch an dieser Stelle bei der Wahl des Reiterhofs beachten, ob und wie viele Straßen in direkter Nähe sind.
Liegt ein Reiterhof zu abgeschieden, kann das natürlich auch bedeuten, dass andere Aktivitäten während der Reiterferien nicht wahrgenommen werden können.
Die Anbindung des Hofes an nahegelegene Freizeitstätten wie Schwimmbäder, Freizeitparks oder auch Ladengeschäfte sollte gegeben sein.

Die englischen Reiterferien von Oskar lernt Englisch finden auch auf dem Land statt, mit Übernachtung:

ReitCamp Boitzenburg

Das ReitCamp Boitzenburg findet in malerischer Umgebung in der Uckermark in Brandenburg statt.
Das Schloss Boitzenburg ist bekannt für seine unzähligen Angebote für Kinder und Jugendliche. Umgeben von Wäldern und Hügeln und mit eigenem Seezugang bietet das herrschaftliche Anwesen viel Platz für unterschiedlichste Aktivitäten. Dort wohnen die Teilnehmer des ReitCamps.
Der Reitunterricht findet an fünf Nachmittagen auf einer Reitanlage statt, die nur wenige Fußminuten vom Schloss entfernt liegt. Ca. 50 ausgebildete Reitponys warten auf die Kinder. Jeden Tag gibt es zwei Reitstunden und natürlich lernen die Kinder auch das fachgerechte Putzen, die Hufpflege und Füttern der Ponys.
Das SprachCamp ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

ReitCamp Born

Das ReitCamp Born bietet Reiterferien an der Ostsee. Mitten im Naturpark auf dem wunderschönen Fischland Darß können die Teilnehmer Erfahrungen hoch zu Ross sammeln. Die dort ansässige Jugendherberge Born-Ibenhorst bietet gemütliche Unterkünfte in bunten Holzhäuschen. An vier Tagen pro Woche radeln alle Teilnehmer gemeinsam mit den muttersprachlichen Betreuern zum nahegelegenen Reiterhof. Drei Stunden Unterricht inklusive Reiten, Führen, Longieren, aber auch Voltigieren und Reiterspiele bringen den Kindern die Tiere nahe. Das SprachCamp ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet.

ReitCamp Schloss Altenhausen

Das ReitCamp Schloss Altenhausen bietet Reitferien in Sachsen- Anhalt, unweit von Magdeburg und Hannover an. Die Teilnehmer wohnen in dem zur Jugendunterkunft umgebauten Schloss Altenhausen. Der Reiterhof gehört zum Schloss und grenzt direkt an das Schlossgelände. An fünf Tagen pro Woche geht es zu den Pferden. Neben dem Reiten stehen natürlich auch Pferdepflege und Theorie auf dem Programm. Reithelme können hier ausgeliehen werden. Der Unterricht richtet sich an Teilnehmer mit und ohne Vorkenntnisse. Am Ende des Camps steht für alle eine Ausritt auf dem Programm.

Reiterferien in England

Oskar lernt Englisch bietet auch Reitferien in England an. Eine Übersicht der Angebote findet sich hier: https://www.oskar-lernt-englisch.de/sprachreisen/reiten/